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Impressionen unserer SchülerInnen
Die Krankenpflegeschule St. Martini befindet sich auf dem Krankenhausgelände. Somit stehen uns bei Fragen und Problemen jederzeit die Lehrkräfte der Schule zur Seite. Unser Unterricht gestaltet sich sehr schülerorientiert. Wir erstellen Collagen, halten Referate, arbeiten in der Gruppe und veranstalten Diskussionsrunden zu aktuellen Themen.
Wir, die SchülerInnen aus Salzgitter, fahren zum theoretischen Unterricht nach Duderstadt, wo wir während der Zeit des Blockunterrichts im Wohnheim wohnen. Hier besteht die Möglichkeit, zwischen einem Einzel- oder einem Doppelzimmer zu wählen. Die ersten Wochen im Wohnheim waren erst ungewohnt aber dennoch witzig und aufregend. Nach dem Unterricht treffen wir uns meistens in der Küche zum gemeinsamen Kochen. Abends unternehmen wir viel zusammen, manchmal auch bis früh in die Morgenstunden. Allerdings fällt uns dann das Aufstehen sehr schwer. Sicher werden wir nach der Ausbildung die Zeit im Wohnheim vermissen.
In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres fährt der Kurs für fünf Tage geschlossen nach Hildesheim. Neben dem Seminar zu ausgesuchten Themen haben wir auch das Mutterhaus der Kongregation der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul besucht und uns so einen Einblick in das Leben dieser Ordensgemeinschaft verschafft. Das Bildungshaus in Hildesheim bot uns auch viele Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Schwimmen im hauseigenen Hallenbad, Volleyball, Badminton, Fußball etc., und natürlich stand auch ein schöner Stadtbummel durch Hildesheim auf dem Plan. Abends saßen wir in gemütlicher Runde zusammen, so dass sich unsere Kursgemeinschaft noch gefestigt hat.
Einige Zeit des Unterrichts verbringen wir auch in unserem Übungsraum. Hier versuchen wir die Theorie in die Praxis umzusetzen. Der manchmal mit 17 Personen gut gefüllte Raum ist mit allem ausgestattet, was KrankenpflegeschülerInnen benötigen, um Tätigkeiten wie:
- Ganzkörperpflege
- Betten beziehen
- subcutane Injektionen verabreichen
- Lagerungen, Wadenwickel usw.
fachgerecht und unter Anleitung zu erlernen. Bewohnt wird dieser Raum von Herrn/Frau Meier. Er/Sie ist unsere Demopuppe und muss viele Ganzkörperwaschungen pro Kurs über sich ergehen lassen! Auch alle anderen pflegerischen Maßnahmen hat er/sie bis heute ohne Komplikationen überstanden. In diesem Übungsraum werden unter den scharfen Augen unserer Lehrkräfte auch kleine Prüfungen, wie z.B. über das Katheterisieren der Harnblase, abgenommen.
Im Rahmen der Ausbildung sind einige Prüfungen auf uns zu gekommen. Hier ein paar Impressionen aus unserer Sicht: Bereits zum Ende der Probezeit hatten wir eine mündliche Zwischenprüfung. Wir wurden in den Fächern Krankenpflege, Berufs- und Gesetzeskunde und Hygiene geprüft. Im Nachhinein war es gar nicht so schwer, wenn man sich gut vorbereitet hatte. Doch damit nicht genug, denn wir schreiben in regelmäßigen Abständen Klausuren, die es manchmal in sich haben. Trotz allem ist das eine gute Vorbereitung auf unser Examen.
An dieser Stelle einige Hinweise auf das Examen
Dieses ist nicht zu unterschätzen. Es wird in drei Sequenzen geprüft:
Zunächst das schriftliche Examen, welches sich über drei aufeinander folgende Tage zu je zwei Zeitstunden erstreckt. Der praktische Teil findet bei uns an zwei Tagen statt und beginnt einige Wochen vor der mündlichen Prüfung. Ist das Examen geschafft, wird traditionsgemäß ein rauschendes Fest gefeiert.


