Bauchaortenaneurysma – die stille Gefahr

Hinter dem komplizierten Begriff Bauchaortenaneurysma versteckt sich eine tödlich verlaufende Gefahr: eine im Bauchraum krankhaft zunehmende Erweiterung der Hauptschlagader (Aorta). Der schleichende Prozess verläuft zunächst völlig schmerzfrei, doch je größer die Aorta wird, desto eher kann sie reißen und im äußersten Fall platzen mit der Folge einer lebensbedrohlichen Blutung. In Deutschland sind ca. 25.000 Menschen davon betroffen – vor allem Männer im Alter über 65 Jahren. Dabei geht die größte Gefahr, daran zu erkranken, von einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und dem Rauchen aus.

„Das tückische an dieser Krankheit ist, dass Entstehung und Entwicklung der Gefäßveränderung meist unerkannt bleiben, weil sie keine Schmerzen verursachen“, sagt Dr. Zabski, Sektionsleiter Gefäßchirurgie. Daher richtet er in seiner Abendvisite den Blick auf diese verkannte Krankheit. Er klärt darüber auf, wann sich eine besondere Kontrolle lohnt, wie man die Gefahr erkennen kann, welche Symptome möglich sind und mit welchen (operativen) Methoden geholfen werden kann.

Betroffene und interessierte Gäste sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsdatum: 
Mittwoch, 6. September 2017 - 19:00
Referent(en): 
Dr. med. Mariusz Zabski, Sektionsleiter Gefäßchirurgie
Veranstaltungsort: 
St. Martini Krankenhaus, Konferenzraum im Untergeschoss